Hi, 

ich bin Verina.

Zwei Dinge haben mich schon immer angetrieben: meine tiefe Wissbegierde – der Wunsch, Dinge wirklich an ihrer Wurzel zu packen und zu verstehen – und mein Herz, in dem irgendwie schon immer das Vertrauen lag, dass Veränderung im Leben wirklich möglich ist.

Schon als Kind war ich extrem kreativ, habe ständig gesungen und war fasziniert von den Zwischenwelten, von den Träumen und ihrer Bedeutung, von der Psychosomatik und davon, wie der Körper über Symptome mit uns spricht.

Ich bin immer (oder zumindest meistens) meinem inneren Ruf gefolgt. Dadurch entstand ein nicht linearer Weg, dessen einzelne Puzzleteile heute ein stimmiges großes Ganzes ergeben.

So führte mich mein Weg nach dem Modedesign-Bachelor (gefühlt ein anderes Leben) zum Studium der Kunsttherapie, um die heilsame Kraft der Kunst zu erforschen.

Beim Schreiben einer Hausarbeit fiel mir in der Bibliothek ein Buch in die Hände: „Wege zum Selbst“ von Ken Wilber. Das Buch öffnete mich zutiefst. Es war, als würde plötzlich eine Tür aufgehen. Mein spirituelles Feuer war entfacht.

Daraufhin widmete ich mein Leben immer mehr der Spiritualität. Ich begann Kundalini Yoga zu praktizieren – erst neugierig, dann immer intensiver. Irgendwann verbrachte ich täglich mehrere Stunden auf der Matte und ließ mich schließlich auch zur Kundalini Yogalehrerin ausbilden.

Eine längere Reise nach Brasilien und später die Praxis der Hridaya Meditation führten mich noch tiefer nach innen – vor allem in die Stille, in die Weite des Herzens und in die Meditation.

2022 erhielt ich nach Jahren starker Menstruationsschmerzen eine für mich lebensverändernde Diagnose: Endometriose.

Was zunächst wie ein Schock erschien, wurde rückblickend zu einem der größten Wendepunkte meines Lebens. Ich schloss mit mir einen unausgesprochenen Pakt: Ich wollte diese chronische Erkrankung nicht einfach „weghaben“, sondern verstehen, warum sie überhaupt entstanden war, ihr an der Wurzel begegnen und ihre Entstehungsursachen tiefgreifend transformieren.

Der Weg nach unten und innen begann.

Ich kündigte meinen Job und meine Wohnung, packte meine Sachen und zog für ein Jahr ins Ashram nach Frankreich.
Hier tauchte ich durch meine eigene tägliche Praxis tief in die Gebärmutterheilung ein – und entdeckte meine große Leidenschaft wieder: das Singen.

Mein Weg führte mich schließlich zum Womb Awakening Apprenticeship des Institute of Feminine Arts, das ich zwei Jahre in Folge durchlief. Aus dieser tiefen Transformation heraus kreierte ich kurz darauf meinen ersten Online-Kurs für Frauen: Kundalini Yoga for the Feminine Soul.

Das Apprenticeship öffnete mich für die schamanische und feminine Dimension. In mir entstand das Gefühl endlich angekommen zu sein und endlich das gefunden zu haben, wonach ich mich schon so lange gesehnt hatte, ohne zu wissen, dass es existiert. Ich fühlte mich endlich in meinem Körper angekommen, verbunden mit meiner Gebärmutter, endlich bei mir.

Als ich erfuhr, dass die Ausbildung zur Womb Hara Massage Therapeutin erstmals außerhalb Australiens – in Manchester, UK – stattfand, wusste ich sofort, dass ich dort sein musste. Diese Form der tiefen, rituellen Körperarbeit war für meine Arbeit mit Frauen, als auch für mich persönlich das finale Puzzleteil, das meinen gesamten bisherigen Weg noch tiefer in meinem eigenen Körper landen ließ. Ich spürte: Das ist meine Berufung.

Heute – nach vier Jahren intensiver Gebärmutterarbeit und tiefgreifender Transformation, die weit über das Körperliche hinausgehen – bin ich größtenteils symptomfrei. Dieser Weg hat mir ein tiefes Verständnis geschenkt, das sich nicht allein durch Bücher und Ausbildungen erschließen lässt. Er hat mir am eigenen Leib gelehrt, wie eng traumatische Erfahrungen, Nervensystem, Emotionen, Verkörperung, Spiritualität und unser gelebter Alltag miteinander verwoben sind – und dass Gebärmuttergesundheit nicht isoliert entsteht, sondern als Zusammenspiel all dieser Ebenen.

Mein Fundament liegt weiterhin in der Kunsttherapie wo ich heute mit Kindern und Jugendlichen arbeite. Diese Arbeit erinnert mich immer wieder daran, dass Veränderung und Verstehen nicht nur über Worte geschehen – sondern auch über Bilder, Ausdruck, Träume, Körper, Beziehung und das Unsichtbare, was jenseits unseres Verstandes liegt. All diese Fäden – mein ganzheitliches Verständnis, mein eigener Weg mit der Endometriose und über zehn Jahre spirituelle Praxis – fließen in meine Räume ein.

Ich arbeite mit Herz, mit beiden Füßen auf der Erde und mit dem Wissen, dass tiefe Transformation wirklich möglich ist – nicht durch Quick-Fixes, sondern durch liebevolles, kontinuierliches Dranbleiben, aufmerksames Zuhören, durch Neugierde und genug Ruhe sowie Zeit für echte Integration.
Das ist für mich weibliche Medizin.

Meine tiefe Dankbarkeit und Demut gilt all den Frauen und Schwestern, die vor mir diesen Weg gegangen sind – den  Weisheitshüterinnen, Lehrerinnen, Mentorinnen und Wegbegleiterinnen, von denen ich bisher lernen durfte.
Aus tiefstem Herzen danke, für die Räume, in denen ich weich werden, wachsen und mich erinnern durfte und weiterhin darf. 

Wenn es dich ruft, mit mir zu arbeiten, freue ich mich, dich kennenzulernen. 

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Come home to your Womb · Heart · Voice

Möge diese Arbeit dem Wohle aller Lebewesen dienen!

Om Mani Padme Hum